Johann-Rist-Gymnasium Wedel

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Tag 3 - Kurzberichte zeigen die Vielfalt der Projekte

Am dritten Tag der Projektwoche herrschte an der Schule weiterhin eine motivierte und produktive Atmosphäre. In den verschiedenen Projekten arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an ihren Ideen, lernten neue Fähigkeiten kennen und sammelten spannende Erfahrungen, sei es in den Bereichen Sport, Kreativität, Technik oder Theater.

Im Basketball-Projekt nahmen ausschließlich Anfängerinnen und Anfänger teil, die nicht in einem Verein spielen. Zu Beginn wurden die wichtigsten Grundlagen des Basketballs an verschiedenen Stationen geübt. Dabei lernten die Teilnehmenden das Werfen, Dribbeln, Passen sowie den Korbleger. Besonders das Spielen in der Mannschaft hat den meisten Teilnehmenden Spaß gemacht. Viele Schülerinnen und Schüler haben das Projekt gewählt, weil sie gerne Sport machen und den Kontrast zum normalen Unterricht mögen. Als Belohnung erhalten sie eine Freikarte für ein Spiel des SC Rist Wedel sowie ein Basketballabzeichen.

 

Im Upcycling-Projekt arbeiteten die Teilnehmenden kreativ mit alten Stoffen und Materialien. Einige hatten bereits Erfahrungen im Nähen, während andere die Grundlagen erst im Projekt kennenlernten. Jede Person entwarf und gestaltete ein eigenes Projekt aus alten Stoffen, die entweder von zu Hause mitgebracht oder von der Schule bereitgestellt wurden. Ziel des Projekts war es, aus gebrauchten Materialien neue und nützliche Gegenstände herzustellen und dadurch Müll zu reduzieren. Gleichzeitig konnten die Teilnehmenden ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Ideen umsetzen. So entstanden beispielsweise Taschen oder Kleidungsstücke.

 

Im Improtheater-Projekt lernten die Teilnehmenden durch verschiedene spielerische Übungen die Grundlagen des Improvisationstheaters kennen. Dabei erfuhren sie, dass Improtheater ohne festes Skript auskommt und die Szenen spontan aus Ideen und Impulsen des Publikums entstehen. Ein wichtiger Schwerpunkt lag auf dem Ausdruck von Emotionen und dem spontanen Reagieren auf unterschiedliche Situationen. Viele fanden es herausfordernd, sich vor anderen zu öffnen und dabei nicht aus ihrer Rolle zu fallen. Am Freitag werden die besten Szenen um 13 Uhr in der Aula vor Publikum aufgeführt.

 

Im Yoga-Projekt lernten die Teilnehmenden verschiedene Achtsamkeitsübungen, Meditationen und Yoga-Übungen kennen. Dabei stand vor allem der bewusste Umgang mit dem eigenen Körper und die Entspannung im Vordergrund. Die Übungen halfen dabei, Stress abzubauen und zur Ruhe zu kommen. Außerdem erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass Yoga nicht nur entspannend, sondern auch körperlich anstrengend sein kann. Viele Übungen trainieren die Muskeln im Oberkörper und in den Beinen. Durch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen konnten alle Teilnehmenden die Übungen an ihre eigenen Fähigkeiten anpassen. Ziel war es, die erlernte Achtsamkeit auch im Alltag anzuwenden.

 

Im Roberta-Projekt bauten die Teilnehmenden eigene Lego-Roboter und statteten diese mit verschiedenen Sensoren aus. Anschließend lernten sie, die Roboter zu programmieren und verschiedene Aufgaben zu lösen. Dabei beschäftigten sie sich unter anderem mit der Programmierung von Fahrstrecken und Labyrinthen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen ersten Einblick in die Grundlagen des Programmierens und konnten ihre technischen Fähigkeiten praktisch anwenden.

 

Im Projekt Brettspiel-Design entwickelten die Teilnehmenden ohne feste Vorgaben ihr eigenes Brettspiel. Dabei mussten sie sich eine Spielidee ausdenken und anschließend alle Bestandteile selbst gestalten. Dazu gehörten das Spielfeld, die Spielkarten, die Regeln und teilweise sogar die Spielfiguren, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden konnten. Während der Projektwoche arbeiteten die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt an ihrem Spiel und setzten ihre kreativen Ideen um. Ziel des Projekts war es, am Ende ein vollständig Brettspiel fertig zu stellen.

 

Im Start-up-Projekt beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Entwicklung einer eigenen App. Dabei lernten sie, wie aus einer ersten Idee ein fertiges Produkt entstehen kann. Unterstützung erhielten sie durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die bei verschiedenen Schritten der Entwicklung genutzt wurde. Von der Ideenfindung über das Design bis hin zum Marketing wurden wichtige Grundlagen der Unternehmensgründung vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler konnten eigene Ideen entwickeln und erhielten einen spannenden Einblick in die Arbeit von Start-ups und die Entwicklung digitaler Produkte.