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Fachschaftsvorsitz: Frau Dehn-Andresen
Pilotprojekt Praktikantenaustausch mit der Region Pays de la Loire 2010 - Eine Auswertung
Der zukünftige „constructeur“ an Präzisionsgeräten bei MÖLLER-WEDEL OPTICAL, der Excel-Experte in der Projektdatenverarbeitung bei der BUNDESANSTALT FÜR WASSERBAU, der Elektronik-Fan im IT-Bereich bei DESY – im Austausch mit Rist-Oberstufenschülern, die im Frühjahr 2010 zwei Wochen lang Erfahrungen in französischen Betrieben und bei Familien von Schülern des Lycée Eugène Livet in Nantes machen konnten: eine erfreuliche Errungenschaft.
Silke Dehn-Andresen
Austausch zwischen dem Johann-Rist-Gymnasium in Wedel und dem Collège Falabrègue in
St Bonnet-le-Château 2006
Der jährliche Austausch mit dem Collège Falabrègue in St Bonnet-le-Château fand erstmalig im Mai 2004 statt. Der Austausch ist aufgrund einer privaten Initiative - Austauschpartnersuche via Internet – entstanden.
Übergeordnete Ziele im Rahmen dieses Austausches sind die Förderung des europäischen Gedankens durch gemeinsame Aktivitäten, sind das grundsätzliche Verständnis und die Akzeptanz anderer Kulturen und Lebensweisen. Dies wurde durch viele gemeinsam erlebte Momente erreicht, die zu einem regen Informationsaustausch zwischen Schülern beider Nationen führte.
St Bonnet-le-Château ist eine kleine mittelalterliche Stadt, die wunderschön, 1000m hoch, auf einem Berg im Mittelgebirge am Rande der Auvergne liegt, in der Nähe von St Etienne. Die Schule ist mit 400 Schülern erheblich kleiner als das Johann-Rist-Gymnasium mit 1000 Schülern. Es gibt die vier Klassen des Collège 6e, 5e ,4e ,3e. Das Collège Falabrègue lehrt Deutsch ab der 3e, die Zahl der am Fach Deutsch interessierten Schüler ist leider nur gering, so sind es durchschnittlich jährlich 10 französische Schüler, die sich auf den Weg nach Wedel machen, um ihre ‘corres’ und deren Leben genauer kennenzulernen, wie dann auch im Gegenzug die deutschen Schüler das Leben und den Schulalltag der Franzosen kennenlernen.
Die Vorbereitung bestand in einer Selbstdarstellung der Schüler in der Fremdsprache, damit sie anhand ihrer Interessen einem Austausch-partner zugeordnet werden konnten. Sobald sie die e-mail Adresse ihres Austauschpartners hatten, mailten sie sich gegenseitig mit wachsender Begeisterung.
St-Bonnet-le-Château wurde nach 15stündiger Bahnfahrt und einer Stunde Autofahrt endlich erreicht. Die Gastfamilien erwarteten die Schüler am Bahnhof in St Etienne und begrüßten sie herzlich, um den deutschen Gast dann in sein “neues Zuhause” für eine Woche zu bringen. Die Ankunft erfolgt traditionell am Samstagabend, damit die Schüler den darauffolgenden Sonntag entspannt in ihrer neuen Familie verbringen und diese genauer kennenlernen.
Am Montag trafen wir uns in der Schule, die französischen Schüler mussten in den Unterricht, die deutschen wurden von der Schulleiterin in der Cantine mit einem Begrüßungssaft willkommen geheißen. Danach zogen wir (die Lehrkräfte) uns mit den Schülern zur Besprechung und weiteren Begrüßung in einen Klassenraum zurück, um zu erfahren, wie es ihnen in ihren Familien ergangen war. Dieses Mal (Oktober 2006) waren alle fröhlich und glücklich in ihrer Familie, was nicht selbstverständlich ist! Zum Mittagessen trafen wir uns in der Kantine und die Schüler aßen gemeinsam mit ihren Corres. Anschließend erlebten wir eine Führung durch die Schule mit den dazugehörigen Internatsräumen. Die Schüler erfuhren, warum einige Franzosen im Internat besser aufgehoben sind als in ihren Familien. Nachmittags trafen sie ihre/en Corres wieder zur gemeinsamen Heimfahrt.
Am Dienstag fuhren wir alle nach Lyon, wo wir das gallisch-römische Museum besichtigten, was für die Schüler erst interessant wurde, als draußen ein fürchterlicher Wolkenbruch niederging. Im Anschluß folgte eine kurze Führung durch die Altstadt, um danach ausgiebig shoppen zu gehen. Die Schüler waren dabei in Gruppen “franco-allemand gemischt” und hatten viel Spaß bei ihren Gesprächen.
Am Mittwoch, dem vierten Tag, hatten die deutschen Schüler die Gelegenheit, ihre französischen Gastgeber in den Unterricht zu begleiten. Ein französischer Physikkollege nutzte die Chance, um zu zeigen, dass Physik international identisch unterrichtet wird, und ließ Aufgaben von einem der deutschen Gäste vorrechnen, natürlich freiwillig. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine wurde St-Bonnet-le-Château besichtigt, dafür mussten wir steil bergan auf mittelalterlichen Pflasterwegen an engen Gassen vorbei zur Collégiale laufen. Die Kirche von St Bonnet und gleichzeitig auch höchster Platz und Aussichtspunkt bietet einen eindrucksvollen Blick über die Umgebung. Danach war gemeinsames Schlendern oder Bummeln durch St Bonnet angesagt. Fast jedes Geschäft mit Süssigkeiten oder Kleidung wurde gestürmt!
Am Donnerstag ging es per Bus nach Puy de Velay, wo wir eine auf einem ehemaligen Vulkan errichtete Kirche mit Kloster besichtigten. Während der Anfahrt hielten wir des öfteren an, um Fotos von dieser eindrucksvollen begrünten Vulkanlandschaft zu machen. Eine Führung durch das Kloster ließ sowohl die französischen als auch die deutschen Schüler nörgeln, soviel Kultur interessierte nun doch nicht ! Da waren die Geschichten von dem Familienvater Roland, welche dieser bei Tisch zum besten gab, viel interessanter.
Den letzten Tag unseres Aufenthaltes, den Freitag, verbrachten die Schüler sei es im Unterricht, sei es in St Bonnet für Einkäufe, sei es privat beim gemeinsamen Ausreiten und Film gucken.
Am Sonnabend mussten wir dann leider schon wieder abreisen und die Tränen flossen franco-allemand!!!
Auswertung/Schlussfolgerung
Neben den kulturellen Unterschieden wurden den Schülern auch geographische vermittelt: Während Wedel sehr zentral zu Hamburg liegt, waren die Schüler in Frankreich äußerst ländlich in winzigen Dörfern untergebracht.
Der Austausch hat einen sehr hohen Stellenwert, da er fest verankert zur Stärkung der dritten Fremdsprache neben Austauschfahrten nach
Dänemark, Polen, England und Schweden im Schulprogramm steht.
Austauschfahrten sind vom Selbstverständnis der Schule her eine Notwendigkeit.
Karin Jürgens
An alle Französisch-Schülerinnen und –Schüler und ihre Eltern !
DELF - Diplôme d' Etudes en Langue Française – eine
externe Sprachprüfung
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
Im vergangenen Schuljahr haben wir erstmals die Abnahme der
DELF-Prüfungen an unserer Schule organisiert. 92 unser Schülerinnen
und Schüler haben daran teilgenommen. Die Ergebnisse waren sehr
zufrieden stellend, denn alle haben bestanden, viele hätten aufgrund
ihrer Fähigkeiten bereits ein höherwertiges Diplom anstreben können.
Diese Jugendlichen haben damit ein international anerkanntes
Zertifikat über ihre Sprachkompetenz im Fach Französisch erhalten.
Dieses Diplom wird auch bei Bewerbungen als wichtiger Beleg für die
Sprachkompetenz geschätzt, und man hat damit leichter Zugang zu
Ferienjobs oder Praktikumsstellen im frankophonen Ausland.
Es gibt insgesamt sechs Prüfungen auf unterschiedlichen Niveaus, die
sich an den Kriterien des europäischen Referenzrahmens für
Sprachkompetenz orientieren. Für das Gymnasium kommen in der Regel
die ersten vier Niveaustufen in Frage (A1, A2, B1, B2). Überprüft
werden Lese- und Hör¬verstehen sowie mündliche und schriftliche
Ausdrucksfähigkeit.
Wir planen, diese Sprachprüfung in Zukunft regelmäßig anzubieten.
Selbstverständlich ist die Teilnahme an den Prüfungen freiwillig, da
sie auch kostenpflichtig ist. In der Regel finden sie extern (z.B. in
Kiel oder Hamburg) oder auch - bei genügend Anmeldungen - in Wedel,
bzw. im Kreis Pinneberg statt.
Je nach Sprachkompetenz und Selbstvertrauen kann man das für sich
angemessene Niveau wählen. Für den Prüfungstermin im Sommer schlagen
wir vor:
Niveau A1 für die 8. oder 9. Klasse (20 €),
Niveau A2 für die 9. oder 10. Klasse, (36 €),
Niveau B1 für die 10. bis 13. Klasse. (40 €); 13. Jahrgang evtl. B2
(60 €).
(Die Gebührentarife wurden vom französischen Kultusministerium
festge¬setzt!)
Die Französisch-Fachlehrerinnen werden die Anmeldeformulare
rechtzeitig verteilen und als Entscheidungshilfe wieder eine kurze
Vorstellung der Prüfungsinhalte im Unterricht durchführen.
Unmittelbar vor den Prüfungen werden wir auch wieder einen
Vorbereitungs-Nachmittag anbieten.
Wir hoffen, dass wieder viele unserer Schülerinnen und Schüler dieses
Angebot nutzen werden und eine erfolgreiche Prüfung ablegen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Vogt
Wie ist DELF scolaire im Einzelnen aufgebaut?
Grundsätzlich besteht jede DELF-Prüfung aus einem schriftlichen und einem
mündlichen Teil.
DELF scolaire niveau A1:
Überprüfung einfacher Kenntnisse in Französisch und anfänglicher kommunikativer Fertigkeiten in Alltagssituationen
1. Compréhension de l’oral (Hörverstehen)
Fragebogen zu drei bis vier sehr kurzen und einfachen Hörtexten zu Alltagssituationen (zweimaliges Hören)
2. Compréhension des écrits (Leseverstehen)
Fragebogen zu vier bis fünf sehr kurzen und einfachen Texten, die sich auf Alltagssituationen beziehen (z.B. Werbung, Anzeigen, Kataloge), um daraus einzelne isolierte Informationen und Absichten zu erkennen.
3. Production écrite (schriftlicher Ausdruck)
Ausfüllen eines vorgegebenen Formulars (z.B.: fiche d’inscription à l’hôtel) Verfassen eines sehr einfachen und kurzen Textes (z.B. Postkarte, Nachricht) zu einer Situation des alltäglichen Lebens (ca. 40-50 Wörter)
4. Production orale (mündlicher Ausdruck)
Einfaches Gespräch in drei Teilen mit einer Prüfungskommission
a) entretien dirigé: Prüfer stellt dem Prüfling Fragen zur eigenen Person
b) échange d’information:Prüfling stellt dem Prüfer Fragen zur eigenen Person mit Hilfe von vorgegebenen Wörtern.
c) Dialogue simulé: Gespräch über ein Thema aus dem Alltag des Prüflings (z.B. Einkaufsdialog)
DELF scolaire niveau A2:
Überprüfung grundlegender Kenntnisse in Französisch und kommunikativer
Fertigkeiten in Alltagssituationen
1. Compréhension de l’oral(Hörverstehen)
Fragebogen zu drei bis vier kurzen und einfachen Hörtexten zu Alltagssituationen (zweimaliges Hören)
2. Compréhension des écrits (Leseverstehen)
Fragebogen zu drei bis vier kurzen und einfachen Texten, die sich auf Alltags-situationen beziehen (Werbung, Prospekte, Menü, Fahrpläne, kurze und einfache freundschaftliche Briefe), um daraus Informationen und Absichten zu erkennen.
3. Production écrite (schriftlicher Ausdruck)
a) Bericht über persönliche Ereignisse und Erfahrungen, z.B. kurzer Ferienbericht. (ca. 60–80 Wörter)
b) Verfassen eines freundschaftlichen Briefes oder einer Nachricht zu einer Situation des alltäglichen Lebens, z.B. um jemanden einzuladen, sich zu bedanken, sich zu entschuldigen, sich zu informieren, etc. (ca. 60-80 Wörter)
4. Production orale (mündlicher Ausdruck)
Gespräch in drei Teilen mit einer Prüfungskommission
a) entretien dirigé: Prüfer stellt dem Prüfling Fragen zur eigenen Person
b) monolgue suivi: Prüfling berichtet über ein klar umrissenes Thema aus einer Alltagssituation, z.B. über Ferien, beschreibt die eigene Stadt, eine vertraute Person. (Vorbereitungszeit: 10 min)
c) Exercice en interaction: Prüfer und Prüfling unterhalten sich situationsbezogen und übernehmen jeweils eine bestimmte Rolle (z.B.: Situation am Bahnschalter)
DELF scolaire niveau B1:
Überprüfung vertiefter Kenntnisse in Französisch, kommunikativer Fertigkeiten
und allgemeiner landeskundlicher Kenntnisse
1. Compréhension de l’oral (Hörverstehen)
Fragebogen zu drei Hörtexten (z.B. Radio- und Fernsehsendungen) aus den Bereichen Schule, Hobbies, Arbeit, etc.. (zweimaliges Hören).
2. Compréhension des écrits (Leseverstehen)
Fragebogen zu zwei Texten:
a) Lire pour s’orienter:Herausfiltern wichtiger Informationen, z.B. aus Prospekten, Gebrauchsanweisungen.
b)Lire pour s’informer: Verstehen wichtiger Informationen, z.B. in einem Zeitungsartikel.
3. Production écrite (schriftlicher Ausdruck)
Ausdruck der persönlichen Meinung über ein allgemeines Thema, z.B. formeller Alltagsbrief, Leserbrief, etc. (ca. 180 Wörter)
4. Production orale (mündlicher Ausdruck)
Gespräch in drei Teilen mit einer Prüfungskommission
a) entretien dirigé: Prüfer stellt dem Prüfling Fragen zur eigenen Person.
b) exercice en interaction: Prüfer und Prüfling unterhalten sich situationsbezogen und übernehmen dabei eine bestimmte Rolle, z.B.: Organisation einer Party, Theateraufführung.
c) monologue suivi: ausgehend von einer kurzen Textvorlage seinen Standpunkt zu einem klar umrissenen Thema vortragen und vertreten. (Vorber.zeit: 10 min)
Was muss man für die einzelnen Prüfungsniveaus wissen und können?
In der folgenden Zusammenstellung sind die sprachlichen Fertigkeiten aufgeführt, die die Prüflinge in aller Regel auf der angegebenen Niveaustufe im sprachproduktiven Bereich beherrschen sollten. So wird z.B. vorausgesetzt, dass der Prüfling auf der Niveaustufe B1 die Struktur des Imparfait aktiv beherrscht, als Vokabel kann das Imparfait aber durchaus schon auf den vorhergehenden Niveaustufen vorkommen.
DELF scolaire A1: Morphosyntax
- Artikel (bestimmt, unbestimmt)
- der Teilungsartikel muss nicht beherrscht werden außer in gelernten Wendungen wie beaucoup de
- Subjektpronomen (je, tu, il, elle, on, nous, vous, ils, elles)
- pronoms toniques (rezeptiv, nicht produktiv)
- einige gebräuchliche Adverbien und Präpositionen der Zeit (hier, aujourd'hui, demain, avant, après, maintenant, etc.)
- maskuline und feminine Formen der Nomen und Adjektive im Singular und Plural (die regelmäßigen Formen: Plural auf –s und weibliche Endung auf –e), Adjektive wie z.B. beau, belle und beaux können bekannt sein, müssen nicht beherrscht werden.
- einfache Formen der Fragestellung (Intonation und est-ce que)
- einige Mengenangaben (un peu, beaucoup …)
-- Ortsangaben den eigenen Wohnort/das eigene Land betreffend (J'habite à Berlin, en Allemagne.)
- Indikativ: Präsens der Hilfsverben avoir und être, der Verben auf –er und einiger
sehr frequenter Verben, der Imperativ der 2. Person Singular (Mange!), einige Formen des Konditionals in ihrer Funktion als Höflichkeitsformel
DELF scolaire A2: Morphosyntax
- Artikel (auch partitiv)
- Demonstrativ- und Possessivbegleiter
- Stellung und Angleichung des attributiven Adjektivs (mit einfachen Adjektiven, wirkliche Beherrschung erst in B1)
- Komparativ: plus … que, moins … que, von den unregelmäßigen Formen nur die einfachsten, z.B. mieux, meilleur
- Personalpronomen (die gebräuchlichsten)
- Verneinung mit ne... pas, ne … pas de
- gebräuchliche Adverbien und Präpositionen des Ortes und der Zeit
- Bildung der Adverbien mit -ment (Sensibilisierung für diese Art der Bildung der Adverbien)
- nebengeordnete Konjunktionen: et, ou, mais, car, ainsi, aussi, non plus
- Zahlwörter
- Mengenadverbien: beaucoup, un peu, assez, trop
- Vergleichsadverbien: plus, autant, moins
- Indikativ: Präsens, Imperativ und Futur proche der Verben auf -er und der gebräuchlichsten Verben der 2. und 3. Gruppe
- modale Hilfsverben (pouvoir, vouloir , savoir) im Indikativ Präsens
- gebräuchliche reflexive Verben das tägliche Leben betreffend (z.B. se lever, etc, bejaht und verneint)
- Gebrauch des Konditional als Höflichkeitsform (je voudrais)
- einfache Fragesätze mit qui? que? quand? où? combien? est-ce que? ;
- direkte Frage mit "quel?", "lequel?";
- indirekte Rede in der Gegenwart
- einfache Ausdrücke des Grundes, des Ziels, der Folge: parce que, pour, donc...
DELF scolaire B1: Morphosyntax
- Stellung und Angleichung des attributiven Adjektivs
- direktes und indirektes Objektpronomen
- Reflexivpronomen
- en, y
- Relativpronomen qui, que, où, dont
- Verneinung mit ne ... rien, ne ... personne/jamais/plus
- Bildung der Adverbien mit -ment
- nebengeordnete Konjunktionen: et, ou, mais, car, ainsi, aussi, non plus, ni…ni, soit…soit, même
- Zahlwörter; Mengenadverbien: beaucoup, un peu, assez, trop
- Vergleichsadverbien: plus, autant, moins
- Komparativ (aussi … que) und Superlativ
- Indikativ: Präsens, Passé composé, Imperfekt ; Plusquamperfekt; Passé proche und Futur simple,
- Angleichung des Partizip mit être und avoir
- modale Hilfsverben (die unterschiedlichen Konjugationen müssen beherrscht sein)
- realer Bedingungssatz (Si + Präsens/Futur)
- Unterschied zwischen « si » und « quand » (rezeptiv)
- Reflexive Verben (Präsens)
- häufiger Gebrauch des Subjonctif présent der Verben être, aller und der Verben auf -er nur mit gewissen verbalen Ausdrücken (vouloir que, il faut que, …)
- Passiv
- Zeitenfolge, außer im si-Satz
- die gebräuchlichsten reflexiven Verben
- Nominalisierung, Verbalisierung
- Gérondif
- verneinender Fragesatz (si/non)
- indirekte Frage
- Infinitivergänzung nach den gebräuchlichsten Verben (dire, croire, penser, savoir, vouloir, souhaiter, il paraît, il faut)
- indirekte Rede in der Gegenwart
- die gebräuchlichsten Ausdrücke des Vergleichs, des Grundes, des Ziels, der Folge
- Umstandsbestimmung des Ortes (Ort, Distanz) und der Zeit (bezogen auf den Moment des Sprechens; Zeitdauer),
- Gliederungswörter (d'abord, ensuite, puis, alors, enfin)
- andere logische Verknüpfungen: par exemple, pourtant...
DELF - Resümee 2008
Nach dem sehr guten Abschneiden beim Absolvieren der DELF-Prüfungen im vergangenen Schuljahr haben wir uns entschlossen, die Möglichkeit zum Ablegen dieses Examens an unserer Schule wieder anzubieten. Die 46 Schülerinnen und Schüler, die sich im Juni der Prüfung gestellt haben, haben alle mit guten und sehr guten Er-gebnissen bestanden. Die Zertifikate werden zentral aus Paris verschickt und sind erst im neuen Schuljahr zu er-warten.
Wegen des großen Erfolges werden wir die Prüfungskommission von Centre Culturel Français aus Kiel im Juni 2009 erneut zu uns einladen und hoffen auf rege Beteiligung.
Für Eltern der zukünftigen Fünftklässler
Wozu Französisch lernen?
• Weil Französisch neben Englisch eine der wichtigsten Weltsprachen ist. Angesichts der Globalisierung ist ihre Kenntnis für alle diejenigen von unmittelbarem Nutzen, die berufliche Beziehungen mit Ausländern unterhalten.
• Weil Frankreich die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und nach wie vor unser wichtigster Handelspartner ist. Französischkenntnisse verbessern die Chancen in der Berufsausbildung und -ausübung.
• Weil für das Studium an der Universität die Kenntnis einer zweiten lebenden Fremdsprache (wie des Französischen) eine immer größere Bedeutung gewinnt und eine wichtige zusätzliche Qualifikation darstellt. So setzen einige Universitäten für bestimmte Studiengänge, wie etwa Wirtschaft und Europarecht, Französischkenntnisse voraus.
• Weil diese Sprachkenntnisse den direkten Zugriff zu Informationsquellen und französischer Sprache ermöglichen, die heute überall und leicht zugänglich sind (z.B. Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk- und Fernsehsendungen und Internet).
• Weil der Schüler durch das Erlernen einer weiteren modernen Fremdsprache ein vertieftes Verständnis für die vielfältigen Ausdrucksmittel einer lebenden Sprache gewinnt und seine Spracherfahrung aktiv erweitert.
• Weil im Rahmen eines Schüleraustausches oder durch Brieffreundschaften Kontakte zu Franzosen schon sehr früh geknüpft werden können. Auf diese Weise lassen sich tiefere Einblicke in die jeweiligen Lebensweisen und Anschauungen gewinnen.
• Weil auch die Geschichte und Kultur Frankreichs und frankophoner Staaten Gegenstände des Französischunterrichts sind. Diesem Gesichtspunkt kommt in Hinblick auf unser Nachbarland entscheidendes Gewicht zu, da es aufgrund jahrhundertelanger Wechselbeziehungen die deutsche Geistes-geschichte prägend beeinflusst hat. Die Kenntnis der Kultur und Literatur Frankreichs fördert wichtige Prozesse der Bewusst-seinsbildung und vertieft das Weltverständnis der Lernenden.
Wie wird Französisch gelernt?
Im Englischunterricht haben die Schüler schon Erfahrungen mit dem Erlernen einer lebenden Fremdsprache gemacht, die ihnen nun im Französischunterricht zugute kommen können. Der Schüler wird früh daran gewöhnt, gesprochenes Französisch zu verstehen und mündlich in einfacher Form zu antworten. Dabei spielen naturgemäß die Nachahmung des Gehörten und die Bereitschaft zum Sprechen eine wichtige Rolle. Unterrichtssprache ist von Anfang an Französisch.
Gleichzeitig lernt der Schüler, sich schriftlich in der französischen Sprache auszudrücken. Dazu gehört auch, Sicherheit in der französischen Rechtschreibung zu gewinnen. Das erfordert intensives Üben, denn im Französischen unterscheiden sich Laut- und Schriftbild stark voneinander. Grammatik wird im Französischen nicht um ihrer selbst willen, sondern ausschließlich im Hinblick auf den richtigen Gebrauch der Fremdsprache behandelt. Natürlich müssen auch Vokabeln regelmäßig gelernt und wiederholt werden.
Attraktive Angebote unserer Schule für Französisch Lernende:
• Vorbereitung auf das in der Welt anerkannte Sprachdiplom DELF (Diplôme d’études en langue française)
• In regelmäßigen Abständen Beschäftigung eines assistant / einer assistante
Wir würden uns freuen, wenn Sie und Ihr Kind sich für dieses Fach entscheiden. Doch vor allem wünschen wir Ihnen, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine Wahl treffen, die den Interessen und Neigungen des Kindes entspricht.
Die Französisch-Fachschaft
des Johann-Rist-Gymnasiums
Eine Übersicht über Austauschprogramme finden Sie unter www.bildung.schleswig-holstein.de
Suche: Schüleraustauschprogramme SH
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