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Über das JRG
| Über das JRG |
| Drogen- und Suchtprävention |
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Elke Vogt
PRÄVENTION
Unsere Schülerinnen und Schüler erleben in ihrem Alltag unterschiedlichste Formen von Gewalt, Suchtverhalten und Drogenkonsum. In erster Linie werden die Grundlagen der Präventionsarbeit in den Bereichen: Sucht-, Drogen- und Gewaltprävention sowie in der Sexualkunde (u.a. Aidsaufklärung) im Elternhaus geschaffen, da diese in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten liegen.
Die Schule steht in der Pflicht, im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten ergänzende Angebote zu unterbreiten, um den Einstieg in Suchtverhalten zu verhindern bzw. den Ausstieg zu ermöglichen sowie die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen zu unterstützen.
Suchtprävention bedeutet am JRG:
• das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl von Schülern zu stärken.
• ihre Beziehungs- und Konfliktlösefähigkeiten zu trainieren.
• die Widerstandsfähigkeit und Selbstbehauptung zu erhöhen.
• Informationen über Alkohol, Nikotin und illegale Drogen anzubieten.
Suchtprävention findet am JRG schullaufbahn-begleitend statt
Präventive Maßnahmen werden bereits von den Kollegen in den unterschiedlichen Fächern für die Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen umgesetzt, so dass diese Thematik die Schüler während ihrer gesamten Schullaufbahn begleitet.
Unterrichtssituationen in nahezu allen Fächern tragen zur Stärkung der Beziehungs- und Konfliktfähigkeit bei und die Einübung eines guten Gesprächsverhaltens, in dem Argumente als Gesprächsgrundlage dienen, hat nicht nur im Deutschunterricht ihren Platz. Durch die Lektüre verschiedenster literarischer Werke wird eine Fülle von Themen angeregt und das Verhalten von Menschen sowie ihre Lebensentwürfe werden analysiert und zur Diskussion gestellt. So werden Schüler immer wieder angeregt, ihr eigenes Verhalten in Frage zu stellen und ihren eigenen Platz zu finden.
Ebenso wie Verhaltenssüchte zum Gesprächsgegenstand gemacht werden, wird der kontrollierte Umgang mit Drogen konkret thematisiert und die Schüler werden über mögliche Gefahren unterschiedlichster Substanzen informiert. Sie werden so sensibilisiert und in Ihrer Haltung gegen Drogenkonsum gestärkt.
Suchtprävention wird am JRG fächerübergreifend behandelt
Bereits in den Stufen 5 oder 6 wird mit Hilfe von erlebnispädagogischen Klassenfahrten das Vertrauen in sich selbst und in die Mitschüler aufgebaut und sie werden dazu angeleitet, ihre Freizeit ohne Suchtmittel sinnvoll und anregend zu verbringen. In den Klassenleiterstunden wird über Gruppenbildung und Konflikte in der Gruppe gesprochen und Lösungen werden erarbeitet. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen und dem Verhalten der anderen dient der Persönlichkeitsstärkung der Schülerinnen und Schüler.
Diese pädagogische Arbeit wird während der ganzen Schulzeit auf Ausflügen, gemeinsamen Veranstaltungen und Fahrten fortgesetzt.
Der Lehrplan sieht die Erziehung zur Gesundheit speziell im Rahmen des Biologieunterrichtes vor. So sind Ernährung, sexuelle Aufklärung und AIDS sowie auch Schadstoffe und ihre Wirkung auf den Organismus immer wieder Unterrichtsthema. Wenn es sich einrichten lässt, versuchen die Kollegen in fächerübergreifenden Unterrichtseinheiten auch die persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu behandeln.
Eine aktive SV (Schülervertretung) zeigt, dass unsere Schülerinnen und Schüler an unserer Schule auf ein verantwortungsvolles Miteinander Wert legen und bereit sind, sich dafür einzusetzen. Es ist in Planung, eine Streitschlichter-AG ins Leben zu rufen.
Zusammenarbeit des JRG mit anderen Einrichtungen
Die Klassen können jedes Schuljahr von November bis April an dem 1/2jährigen Wettbewerb „be smart – don’t start“ teilnehmen, der die Schüler darin bestärken soll, nicht zu rauchen. Begleitend zur Selbstverpflichtung, ein halbes Jahr lang ‚rauchfrei’ zu bleiben, werden informative Quizfragen bearbeitet. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb wird mit dem Ziel, das Einstiegsalter hinaus zu schieben, über mehrere Jahre angeboten.
Unsere Schule nimmt Angebote der alljährlich stattfindenden „Präventionswochen Wedel“ wahr, die auf unsere Mittelstufenklassen zugeschnitten sind. Dort geht es um verschiedene Themen der Gesundheit wie z.B. Aidsaufklärung, Ernährung, gestörtes Essverhalten oder Drogenkonsum.
Außerdem arbeiten wir mit der örtlichen Suchtberatungsstelle zusammen, so dass alle unsere Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe Herr Konstantin Belios als ihren Ansprechpartner in Sachen Sucht- und Drogenberatung kennen lernen. Regelmäßig organisieren wir mit ihm ein Projekt zur Förderung der Klassengemeinschaft und zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit auf der Suche nach einem Platz in der Gruppe, das in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendzentrum Wedel durchgeführt wird.
Genauso wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit den Eltern, so dass grundsätzlich im Anschluss an ein solches Projekt ein Elternabend angeboten wird, auf dem die Erziehungsberechtigten informiert werden und wichtige Fragen zum Umgang mit (vor)pubertären Kindern gestellt und diskutiert werden können.
Diese Zusammenarbeit wird in der Mittelstufe weitergeführt, wenn alle Schülerinnen und Schüler sich in einem 2-tägigen Projekt direkt mit dem Thema „Sucht“ auseinandersetzen. Auch nach dieser Erfahrung wird wieder ein Elterninformationsabend angeboten. Diese enge Zusammenarbeit soll auch dazu dienen, die Hemmschwelle möglichst niedrig zu halten, damit die Jugendlichen und/oder ihre Eltern, sich bei Problemen möglichst frühzeitig an die Beratungsstelle wenden.
Durch Vernetzung und Kooperation mit Partnern wird in akuten Problemsituationen schnelle Hilfe für betroffene Schülerinnen und Schüler organisiert. Die
Sucht-und Drogenberatung STZ Wedel Therapiehilfe eV (www.therapiehilfe.de)
Gärtnerstraße 4 in 22880 Wedel, Telefon: 04103 – 83075
betreibt auch eine regelmäßige Sprechstunde.
Damit unsere Schüler sich an ihrem Wohnort noch wohler fühlen und auch in politischem Sinne aktiv werden, ermöglichen wir ihnen die Teilnahme am Kinder- und Jugendgipfel. Sie erfahren dabei, dass sie ihre Sorgen und Probleme formulieren können und dass sie ernst genommen werden. Im Augenblick bereiten Schüler unserer Schule gerade die Einrichtung eines Jugendparlaments vor.
Des Weiteren arbeiten wir eng mit der örtlichen Polizeidienststelle zusammen. Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter stehen unseren Schülerinnen und Schülern in regelmäßigen Sprechstunden mit Rat und Tat zur Seite.
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von:
Susanne Horzela |
Stand: 11.01.10 |
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